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SFMA gibt Leitlinien zum Umgang mit digitalen Betrugsrisiken heraus
Eine Umfrage unter 19 Banken ergab, dass Maßnahmen im Hinblick auf digitale Betrugsrisiken erforderlich sind, insbesondere im Hinblick auf das operative Risikomanagement und die Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche.
SFMA hat Leitlinien zu digitalen Betrugsrisiken veröffentlicht, nachdem eine Umfrage bei Banken Handlungsbedarf insbesondere im operativen Risikomanagement und der Geldwäscheprävention ergeben hatte.
Digitale Bankdienstleistungen haben in den letzten Jahren, insbesondere während der COVID-Zeit, stark zugenommen. Seit 2022 beobachtet die SFMA mehr digitale Betrugsfälle, vor allem bei Banken. Das Risiko betrifft Banken sowohl dann, wenn Kunden Opfer von Betrug werden, als auch wenn Konten zum Waschen von Betrugserlösen missbraucht werden.
Umfrage bestätigt Handlungsbedarf
Ende 2025 befragte die SFMA 19 Banken unterschiedlicher Aufsichtskategorien zu ihrem Umgang mit digitalen Betrugsrisiken. Der neue Leitfaden fasst die Erkenntnisse zusammen und zeigt Lücken auf, insbesondere im operativen Risikomanagement und der Geldwäscheprävention.
Angemessenes Risikomanagement
In den Leitlinien wird erläutert, dass Banken und Personen nach Artikel 1b des Kreditwesengesetzes einen geeigneten Risikomanagementrahmen benötigen, um digitale Betrugsrisiken zu erkennen, zu begrenzen und zu kontrollieren. Das Rahmenwerk soll alle Geschäftsaktivitäten abdecken und es ermöglichen, wesentliche Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern und zu überwachen.
Zu den relevanten Risiken zählt der digitale Betrug bei der Online-Eröffnung von Kundenbeziehungen sowie bei unbefugten Zugriffen auf Konten. Die SFMA möchte mit den Leitlinien das Bewusstsein schärfen und eine wirksame Umsetzung regulatorischer Anforderungen und einen robusten Schutz beim Einsatz neuer digitaler Technologien unterstützen.